Ein Klima-Wald für Generationen

Ein Klima-Wald für Generationen

Der Milliardenschäden erzeugende Klimawandel ist inzwischen Realität. Wir bieten mit unseren Waldprojekten in Sierra Leone / Westafrika wirksame und kostengünstige Klimaschutzlösungen für verantwortungsvolle Unternehmen und engagierte Privatpersonen. Auf einer Projektfläche von mehr als 50.000 Hektar pflanzen wir einen neuen Regenwald und schützen noch vorhandene -Enklaven.

Warum Westafrika? Weil die dortigen Bäume wegen des tropischen Klimas viel schneller wachsen als jeder Forst in Europa und aufgrund ihrer dichteren Holzstruktur ein Vielfaches an schädlichen Treibhausgasen speichern. Außerdem haben wir viel Platz, der in Europa fehlt. Unsere Projekte verhelfen kleinbäuerlichen Familien in einem der ärmsten Länder der Welt zu einem verläßlichen Einkommen. Ein Gewinn für alle. Für Generationen.

Regenwald pflanzen

Regenwald schützen

Sie haben die Wahl:
Aufforstung oder Schutz

Sie haben die Wahl:
Aufforstung oder Schutz

Bestehende Regenwälder zu schützen ist wichtig, es reicht jedoch nicht, um die weltweite Klimakrise in den Griff zu bekommen. Dazu braucht es zusätzlich eine großflächige (Wieder-) Aufforstung. Bei unseren nachhaltigen Waldprojekten haben Sie deshalb die Wahl zwischen progressivem und konservativem Klimaschutz.

Für Ihre eigene CO2-Bilanz bedeutet das: Wenn Sie aufforsten, werden Ihre Emissionen im Laufe von Jahrzehnten in den Bäumen gespeichert, wenn Sie schützen, erfolgt der CO2-Ausgleich sofort. Preislich ist der Unterschied gering, ab 10 € pro Baum oder 9 € pro Tonne.

Sie haben weitere Fragen? Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gern ausführlich!

Aufforstungs-Projekte

Aufforstungs-Projekte

Progressiver Klimaschutz

Im Norden von Sierra Leone wächst unser neuer Klima-Wald. Ein Mischwald aus heimischen Gehölzen, bei dem wir besonderen Wert auf eine große Vielfalt an Bäumen legen. Das ist wichtig zur Schädlingsabwehr, aber vor allem für die zurückkehrende Tierwelt. Die Bäume produzieren nicht nur Sauerstoff, sie sind auch ein neuer Lebensraum für Affen, Waldelefanten, Reptilien, Vögel und Insekten. Biodiversität ist ein tragender Eckpfeiler des gesamten Projektes. Und im Laufe seines Lebens speichert jeder Baum durchschnittlich 1,8 Tonnen CO2.

Sorie Dumbuya hat miterlebt, wie die früher waldigen Hügel immer kahler wurden, wie die Landschaft versteppte. Deshalb ist er in seinem Dorf Kakissy beim Pflanzen in erster Reihe dabei.

Geschäftsführer Lars Bessel zusammen mit den zwei wichtigsten Mitarbeitern vor Ort: Supervisor Anthony J. Turay (li.) und Coordinator Saidu Sesay. Vertrauenvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Schutz-Projekte

Schutz-Projekte

Konservativer Klimaschutz

Wir retten, was noch zu retten ist. In den von greenlimba verwalteten Regenwald-Enklaven wird kein Baum mehr gefällt, es wird nicht nach Gold und Diamanten geschürft und auch nicht mehr gejagt. Einzig Bestattungen sind noch erlaubt. Tausende Tonnen CO2 sind in den alten Bäumen gespeichert und das soll auch so bleiben. Trotz vertrauensvoller Zusamenarbeit mit den lokalen „forest committes“ wird die Einhaltung der Verträge durch unsere eigenen Ranger regelmäßig überwacht und mögliche Verstöße umgehend sanktioniert. Mit Erfolg.

Diese beiden Cottontrees sind viele hundert Jahre alt und speichern viele Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid in ihrem Holz. Damit das so bleibt, zahlen wir den Waldbauern monatlich einen fairen Preis.

Mehr als 5.000 t CO2 sind allein in diesen 15 ha Regenwald im Dorf Kadingbilin gespeichert. Über die Jahre verbinden wir die einzelnen Waldflächen zu einem Korridor bis hin zum Outamba-Kilimi-Nationalpark.

Mit den Menschen

Mit den Menschen

Aufforstung und Schutz eines Regenwaldes kann nur mit den Menschen gelingen, nicht gegen sie. Das von greenlimba verwaltete Land bleibt Eigentum der Kleinbauern, wir überweisen den Dörfern monatlich faire Ausgleichszahlungen und beschäftigen lokale Mitarbeiter*innen. Hinzu kommt Umwelt-Bildung und nicht zuletzt die Pflanzung von Nutzbäumen auf 20% der Projektflächen. Cashews oder Tamarinden speichern zwar weniger CO2, dafür erhöhen sie die Akzeptanz in der Bevölkerung durch zusätzliche Einnahmen. Ausreichend Expansionsflächen für die wachsende Bevölkerung sowie landwirtschaftliche Flächen bleiben von der Bewaldung ausgespart.

 

Unsere Wälder:
bunt und gesund

Unsere Wälder: bunt und gesund

So spannend sehen die sicher verwahrten Samen des Baumes „Afzelia Africana“ aus, vor Ort wird er in der Regionalsprache der Limba „Contha“ genannt. Er ist nur einer von zahlreichen lokalen Bäumen, die wir in Sierra Leone pflanzen. Unsere gesunden Mischwälder entsprechen in ihrer Vielfalt der des nahe gelegenen Outamba-Kilimi-Nationlaparks, kommen ohne Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutz aus.

Gefahren wie Buschfeuern wird ebenfalls natürlich begegnet, etwa durch „fire belts“. Dahinter steckt ein umfängliches Risiko-Management, zu dem auch Vorratspflanzungen zählen. Mehrere Universitäten begleichten unser Projekt wissenschaftlich.

70.000 Fußballfelder

70.000 Fußballfelder

Das Projektgebiet von greenlimba umfasst rund 50.000 Hektar und liegt im abgelegenen Karene Distrikt in der Provinz Nordwest. Es erstreckt sich grob von der Distrikthauptstadt Kamakwie in nördliche Richtung bis zu den Outamba-Kilimi- und Kuru-Hills-Nationalparks.

Die westafrikanische Republik Sierra Leone ist seit 1961 eine präsidentielle Demokratie mit gut 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern auf einer Fläche, die in etwa der Irlands entspricht. Die Hauptstadt mit mehr als 1 Million Menschen ist Freetown. Sierra Leone belegte 2021 im „Human Development Index“ der Vereinten Nationen Platz 182 (von 189) und gehört damit zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Amtssprache ist Englisch, das Klima ist tropisch-feucht mit Temperaturen zwischen 25 und 40 Grad Celsius.

Zukunftsfähig

Zukunftsfähig

Der greenlimba-Wald ist vielfältig nachhaltig

Einheimische Bäume

Um einen gesunden Regenwald zu schaffen, braucht es eine gute Mischung aus lokalen Bäumen. Es werden keine Monokulturen gepflanzt.

Transparenz

Das Projekt wird regelmäßig durch einheimische und ausländische Beobachter kontrolliert. Hinzu kommen Kooperationen mit Universitäten.

Mit den Menschen

Wir pflanzen mit den Menschen vor Ort, nicht gegen sie. Das Land bleibt Eigentum der Kleinbauern, greenlimba erhält für 99 Jahre das Nutzungsrecht.

20% Nutzwald

Da die Menschen vor Ort von etwas leben müssen, werden immer zwei Bereiche gepflanzt: Ein Schutzwald und ein Nutzwald zur Bewirtschaftung.

Umwelt-Bildung

Für eine nachhaltige Entwicklung braucht es Bildung. Nur wer weiß, warum ein Baum wichtig für ihn selbst ist, wird bereit sein, ihn zu schützen.

Vor Ort

Die Geschäftsführer sind regelmäßig in Sierra Leone, um einen reibungslosen Ablauf des Projektes sicherzustellen und Anpassungen vorzunehmen.

Agenda 2030

Agenda 2030

Wenn wir im „Karene District“ den westafrikanischen Regenwald wiederaufforsten und schützen, dann geschieht das ausgespochen transparent:

Das Projekt wird regelmäßig durch einheimische wie ausländische Beobachter kontrolliert. Hinzu kommen Kooperationen mit unterschiedlichen Universitäten in Sierra Leone und Europa. Der Projektfortschritt wird in periodischen Berichten mit Fotos, Videos und Satellitenaufnahmen dokumentiert.

Im Sommer 2022 haben wir mit der Anpflanzung auf den ersten Flächen in Kasimbek und Kakissy begonnen, im Frühjahr 2023 mit dem Schutz der ersten Regenwald-Enklaven in Kadingbilin. In der Zukunft werden sich diese einzelnen Waldflächen zu einem „grünen Band“ bis zum nahegelegenen Outamba-Kilimi-Nationalpark verbinden. Die Vorbereitungen dafür hatten bereits im Frühjahr 2021 begonnen.

Unser Aufforstungsprogramm steht dabei nicht im Widerspruch zur Landbevölkerung – wir pflanzen mit den Menschen, nicht gegen sie. Die neuen Wälder sind „Community Forests“, sie bleiben im Besitz der Kleinbauern. Die Menschen vor Ort profitieren zudem von den neuen Wäldern. Zum einen fließt Geld in die Dörfer, zum anderen wird der neue Wald die Lebensbedingungen der Bewohner verbessern, indem er positiv das Mikroklima beeinflusst, den Grundwasserspiegel erhöht, vor Bränden und Erosion schützt und so für bessere Ernten sorgt. Bis zu 20% der neuen Waldfächen sind zudem Nutzwälder mit Cashews, Tamarinden und ähnlichen fruchttragenden Nutzbäumen.

Zwischen der Distrikthauptstadt Kamakwie und der Grenze zu Guinea wird so in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ein Mischwald aus einheimischen Gehölzen entstehen, der nicht nur schnell klimaschädliche Treibhausgase bindet, sondern auch nachhaltig Arbeitsplätze in kleinbäuerlichen Dörfern schafft, somit Fluchtursachen nach Europa bekämpft und Wildtieren wie Affen, exotischen Vögeln und Waldelefanten eine neue Heimat bietet.

greenlimba erfüllt durch sein Engagement somit die Ziele 8, 13 und 15 zur nachhaltigen Entwicklung der UN-Agenda 2030.

How to Plant a Rainforest

How to Plant a Rainforest​

Zusammen mit unserem Partnerverein, der greenlimba Foundation Sierra Leone (GLFSL), bieten wir auch sogenannte „Community Trainings“ überall in Sierra Leone / Westafrika an, um noch schneller mehr Regenwald neu pflanzen zu können. In diesen zweitägigen Workshops lernen die Teilnehmer*innen, wie sie selbst und ohne finanzielle Zuwendung von außen aktiv etwas für die Zukunft ihres Dorfes tun können. Dabei stehen einerseits die Vorteile eines neuen Waldes für das Mikroklima, Brand-, Staub- und Erosionsschutz sowie Grundwasser und Ernte im Mittelpunkt, andererseits das Thema Mischwald und Biodiversität. In Theorie und Praxis werden die Menschen in Kleingruppen angeleitet, einen neuen Regenwald nach greenlimba-Standard zu pflanzen, der nach Ablauf einer Übergangsfrist in unser Schutzwaldprogramm aufgenommen werden kann und dann Geld für die Community erwirtschaftet.