Zwei Kontinente, ein Ziel

Die deutschen Gründer von greenlimba, Marion von Oppeln und Lars Bessel, sind bereits seit Jahren beruflich wie ehrenamtlich, aber vor allem leidenschaftlich in Sierra Leone aktiv, kennen das Land und die Mentalität seiner Menschen und verfügen über ausgezeichnete Kontakte zu den Entscheidungsträgern der Region.

Marion von Oppeln und Lars Bessel vor dem greenlimba-Headquater in der Makeni Road 12 in Kamakwie, Karene District, North West Province, Sierra Leone, West Africa

Alles begann im Jahr 2017, als die Illustratorin und der Redakteur für die Recherche des ersten deutschsprachigen Reisebuchs über Sierra Leone „No food for a lazy man“ auf dem internationalen Flughafen von Freetown in Lungi landeten. Drei Wochen Abenteuerreise zwischen Atlantik und Regenwald brachten die beiden auch nach Kamakwie, in die Hauptstadt des Karene Distrikts. Für die dortige Berufsschule gründeten die Kreativen zunächst einen Förderverein namens Mahmoo e.V.. Zwei Jahre später eröffnete das norddeutsche Ehepaar ihr erfolgreiches Social Business LIONBAG, mit dem an der Berufsschule gefertige Tragetaschen aus gebrauchten Zementsäcken in Europa vertrieben werden.

Die für sie unübersehbare Zerstörung des letzten tropischen Regenwaldes in Westafrika brachten Marion von Oppeln und Lars Bessel schließlich dazu, im Jahr 2022 mit ihrem Umweltschutzunternehmen greenlimba zu starten. Die beiden sehen sich durchaus als Idealisten, ihr Engagement ist leidenschaftlich aber trotzdem realistisch. Zusammen mit Verantwortlichen und Fachleuten aus Sierra Leone schufen sie 2021 deshalb die Voraussetzungen für einen erfolgsversprechenden Start ihres ambitionierten Aufforstungsprogramms, der im Sommer 2022 erfolgte.

Das greenlimba-Team

Geschaeftsfuehrer

Die deutschen Gründer von greenlimba, Marion von Oppeln und Lars Bessel. Das Ehepaar lebt und arbeitet abwechselnd in Kamakwie und Schleswig-Holstein.

Projektleiter SL

Die Projektleiter von greenlimba vor Ort in Sierra Leone sind Saidu Sesay (li.) und Anthony Jacob Turay. Die beiden vereinen auf perfekte Art und Weise lokale Kenntnisse von Mensch wie Natur, pädagogisches Talent, Fachwissen und vor allem träumen sie schon lange von einer Rückkehr ihres Regenwaldes vor der eigenen Haustür.

Paramount Chief, Section Chiefs und Town Chiefs haben in Kamakwie im November 2021 als traditionelle Vertreter der Landbesitzer einstimmig ihre Zustimmung zum Projekt greenlimba durch ihre Unterschriften bzw. Daumenabdrücke beurkundet. (Foto: Maier)

Auch die Mitarbeiter des Forstministeriums in Kamakwie haben großes Interesse am neuen greenlimba-Regenwald. Genau wie der District Council als politische Regionalregierung unterstützen sie die Arbeit der deutschen Gesellschaft nach Kräften.